Unternehmen weisen Vorwürfe zurück
Pharma-Großhändler wurden durchsucht

Die vier führenden deutschen Pharma-Großhändler sollen angeblich die Senkung von Skonti an die Apotheken abgesprochen und damit gegen Kartellrecht verstoßen haben.

HB FRANKFURT/M. Die beiden größten deutschen Pharma-Großhändler Phoenix und Celesio haben bestätigt, dass das Bundeskartellamt am vergangenen Freitag Geschäftsräume bei ihnen durchsucht hat. Das Bundeskartellamt habe die Zentrale und mehrere Vertriebszentren der Stuttgarter Celesio, von Phoenix Pharmahandel in Mannheim, der Frankfurter Anzag und der Münchener Sanacorp durchsucht.

Die Deutschland-Tochter von Celesio, Gehe Pharma Handel, teilte am Mittwoch mit, die Ermittlungen des Kartellbehörde seien ihrer Ansicht nach durch falsche Informationen ausgelöst worden. „Die Ermittlungen werden sich deshalb schon bald als haltlos erweisen“, hieß es in der Mitteilung.

Eine Sprecherin von Phoenix wies angebliche Absprachen ebenfalls zurück: „In der gegenwärtigen Wettbewerbssituation sind Wettbewerbsabsprachen unmöglich“, sagte sie.

Die nach Informationen aus Branchenkreisen ebenfalls durchsuchten Arzneimittel-Großhändler Anzag und Sanacorp waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.

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