Unternehmen will führender Anbieter für Klinikprodukte in Australien werden
Fresenius-Tochter verstärkt sich in Australien

Die Infusions- und Ernährungstherapietochter Fresenius Kabi des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius hat mit der australischen Pharmafirma Pharmatel ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

HB FRANKFURT. „Das Joint Venture mit Pharmatel ist ein weiterer Schritt in unserer Strategie, in Wachstumsmärkten zu expandieren“, kommentierte Mats Henriksson, der bei Fresenius Kabi im Vorstand für die Region Asien-Pazifik verantwortlich ist, am Montag den Schritt. Ziel des neuen Unternehmens sei es, in Australien Produkte für die Infusions- und Ernährungstherapie zu vermarkten. Fresenius Kabi halte 25,1 Prozent an dem neuen Unternehmen und Pharmatel 74,9 Prozent. Bis 2006 werde die Fresenius-Tochter ihren Anteil auf 50,1 Prozent erhöhen.

„Unser Ziel ist es, einer der führenden Anbieter für Klinikprodukte in Australien zu werden“, ergänzte Henriksson. Das neue Unternehmen mit dem Namen Pharmatel Fresenius Kabi Pty Ltd. hat nach Fresenius-Angaben bereits am 1. September die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Es vertreibe Produkte von Pharmatel und von Fresenius Kabi. Pharmatel ist insbesondere auf dem Gebiet der Zubereitung intravenös verabreichter Medikamente für Krebspatienten tätig und erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 18 Mill. Euro.

2003 erwirtschaftete Fresenius Kabi einen Umsatz von 1,463 Mrd. Euro und einen operatives Gewinn von 147 Mill. Euro. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Fresenius-Aktie lag am Montag kaum verändert bei 61,30 Euro.

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