Unternehmen will Milch-Produkte in Vordergrund stellen
Müller-Milch will in Osteuropa expandieren

Der bayerische Milchkonzern Müller-Milch hat den Umsatz im vergangenen Jahr leicht auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert.

HB FRANKFURT. Der neue Geschäftsführer Christoph Weiß sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“ einer Vorabmeldung vom Sonntag zufolge, das Unternehmen habe eine Umsatzrendite von fünf Prozent erwirtschaftet, was rund 100 Millionen Euro Gewinn entspricht. Das sei aber für die geplante Expansion vor allem nach Osteuropa zu wenig: „Wir brauchen Geld für unsere Pläne, denn Kredite werden wir auch weiterhin nicht aufnehmen“, sagte er. Das Unternehmen hatte bisher keine Ertragszahlen genannt.

Firmengründer Theo Müller hatte den 51-jährigen Weiß Anfang Januar zum Konzernchef berufen und ihn nach „Focus“-Angaben auch an der Firma beteiligt. Zuvor hatte Müller sich von mehreren Geschäftsführern und potenziellen Nachfolgern schon nach kurzer Zeit wieder getrennt.

Weiß kündigte an, die Milch als Grundbestandteil der Produkte wieder in den Vordergrund zu rücken. Das Unternehmen aus Aretsried im bayerischen Schwaben ist deutschlandweit vor allem mit Buttermilch und Milchmischgetränken bekannt geworden. Zum Konzern gehört auch die ehemals staatliche bayerische Molkerei Weihenstephan. Müller-Milch habe „Irrungen und falsche Wege“ eingeschlagen, die er ändern wolle, zitierte das Magazin Weiß.

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