Unterstützung
Konjunkturpaket hilft Rüstungsschmieden

Der Autobranche hat das Konjunkturpaket und vor allem die Abwrackprämie geholfen. Fraglos ist sie die Maßnahme der Bundesregierung, die am meisten für Aufsehen sorgt, auch wenn der wirtschaftliche Nutzen umstritten ist. Nun sollen auch deutsche Rüstungsbetriebe vom Konjunkturpaket profitieren.

HB BERLIN. Das Verteidigungsministerium will mit der Finanzspritze unter anderem den Kauf von 1000 Maschinenpistolen der baden-württembergischen Waffenschmiede Heckler & Koch für drei Mio. Euro finanzieren, wie aus der am Mittwoch bekanntgewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht. Außerdem bekommen die Soldaten zusätzliche gepanzerte Fahrzeuge, die vor allem im Einsatz in Afghanistan benötigt werden: 20 Radpanzer vom Typ „Dingo“ und zehn „Fennek“-Spähwagen von KMW.

Für weitere 37 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket sollen „Tornado“-Kampfflugzeuge nachtsichtfähig gemacht werden, für gut 17 Mio. Euro ist eine Modernisierung des Transportpanzers „Fuchs“ von Rheinmetall geplant. Auch sechs geschützte Tanksattelzüge und 25 schwere Tankwagen sollen angeschafft werden. Daneben stehen auf dem Einkaufszettel der Bundeswehr Zelte, Wasseraufbereitungsanlagen, Sanitäranlagen und chirurgische Instrumente für gut vier Mio. Euro.

Das Bundesinnenministerium will mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket Fahrzeuge für die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt und den Bundesverfassungsschutz kaufen. Außerdem soll die Bundespolizei neue Hubschrauber bekommen.

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