UPS will 20 Flugzeuge weniger kaufen – Dennoch volle Auftragsbücher bei EADS
Kunden verhandeln mit Airbus über Verschiebung von Orders

Airbus und der Paketdienst UPS verhandeln über das zeitliche Strecken eines Milliardenauftrags für neue Flugzeuge. Das bestätigte eine Sprecherin des größten europäischen Flugzeugbauers.

mwb/aug MÜNCHEN/NEW YORK. Bis Ende Januar hat Airbus nach Angaben der Sprecherin von den 90 von UPS bestellten Maschinen 32 bereits ausgeliefert. Um wie viele Maschinen verhandelt wird und um welchen Zeitraum es dabei geht, wollte die Sprecherin nicht sagen. „Es gibt noch kein Ergebnis. Aber von Stornierungen kann nicht die Rede sein“, sagte sie.

Das „Wall Street Journal Europe“ hatte berichtet, der von der schwachen Konjunktur der letzten drei Jahre getroffene US-Paket-Konzern wolle Bestellungen über mindestens 20 Flugzeuge im Wert von 1,6 Mrd. $ stornieren. Der Auftrag hat insgesamt ein Volumen von 10 Mrd. $. Auch UPS wollte sich nicht zu den Verhandlungen äußern. Die Einzelheiten des Vertrages seien geheim. UPS werde 2004 acht Flugzeuge erhalten, hieß es nur.

Sollte es zu Kürzungen des Milliardenauftrags kommen, wäre das für Airbus und den Mutterkonzern EADS ein erster herber Rückschlag, seit zuletzt vor allem im Militärbereich bei Transport- und Tankflugzeugen milliardenschwere Aufträge von den Europäern an Land gezogen wurden. „Das Auftragsbuch von Airbus ist aber voll genug um das wegzustecken“, ist sich Branchenanalyst Winfried Becker von Sal. Oppenheim sicher. Nach früheren Angaben des Konzerns stehen immer noch Aufträge in den Büchern, die für die kommenden fünf Jahre reichen.

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