US-Agrochemiekonzern
Monsanto rutscht tiefer in die Verlustzone

Im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 hat der US-Agrochemiekonzern Monsanto den Verlust unerwartet stark ausgeweitet.

HB NEW YORK. Der Nettoverlust habe sich im vierten Quartal (zum 31. August) auf 210 Mill. Dollar von 144 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum erhöht, teilte der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller am Mittwoch mit. Der Verlust je Aktie stieg auf 39 von 27 Cent. Dabei lasteten Forschungs- und Entwicklungskosten von 186 Mill. Dollar bei dem in diesem Jahr erworbenen Baumwollsaat-Hersteller Delta and Pine Land auf den Erträgen. Bereinigt darum wies Monsanto einen Verlust je Aktie von 18 Cent aus, der damit aber immer noch über den Analystenschätzungen von 17 Cent lag.

Dank eines starken Geschäfts mit Mais in den USA und höheren Preisen für Maissaatgut in Argentinien und Brasilien konnte Monsanto seinen Umsatz zwar um 13 Prozent auf 1,57 Mrd. Dollar steigern. Damit verfehlte der Konzern allerdings ebenfalls die Erwartungen. Auch beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr enttäuschte Monsanto die Börsianer. Der Konzern erwartet einen Gewinn je Aktie von 2,20 bis 2,40 Dollar, während Analysten mit 2,50 Dollar eine optimistischere Prognose abgegeben hatten.

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