US-Anwälte gegen Volkswagen, Audi und Bosch: „Das illegale Komplott entstand aus Gier“

US-Anwälte gegen Volkswagen, Audi und Bosch
„Das illegale Komplott entstand aus Gier“

Eine US-Sammelklage listet hochrangige Automanager als Beschuldigte im Dieselskandal auf – darunter auch VW-Chef Müller und seinen Vorgänger Winterkorn. Konkrete Hinweise auf Mitwisserschaft sucht man aber vergebens.
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Frankfurt/New YorkDie US-Sammelklagen im Dieselskandal erreichen nun auch deutsche Vorstände. Beim Bezirksgericht in San Francisco wurde jetzt eine neue Klage eingereicht, die Hunderte von separaten Klagen zusammenfasst. Dabei werden auch hochrangige Automanager als Beschuldigte aufgelistet. Darunter sind VW-Chef Matthias Müller und sein Vorgänger Martin Winterkorn, Volkswagens Amerika-Chef Michael Horn und Audi-Chef Rupert Stadler.

Auch der Autozulieferer Bosch und dessen Chef Volkmar Denner werden in der Klage aufgeführt. Bosch habe Komponenten geliefert, die die Abgasmanipulationen bei den Dieselautos des VW-Konzerns erst möglich gemacht hätten, heißt es in der Klageschrift. Die Vorwürfe gegen den VW-Konzern lauten: Betrug, Vertragsbruch, irreführende Werbung und Wettbewerbsverzerrung.

Das ganze ist in der Klage gepfeffert formuliert: „Volkswagens illegaler Komplott entstand aus Gier und der Ambition, den weltweiten Automarkt um jeden Preis zu dominieren“, heißt es. Die Rede ist von einem der „unverschämtesten Unternehmensverbrechen der Geschichte“. Zusammengeschlossen haben sich dabei Autobesitzer und Autohaus-Besitzer.

Doch konkrete Hinweise, dass die Automanager von den Dieselmanipulationen gewusst haben, gibt es in der gut 700 Seiten langen Klageschrift nicht. VW-Chef Müller „hat in Millionenhöhe von den illegalen Vorgängen profitiert, mit Blick auf Umsätze und Gewinne der gestiegenen Marktanteile jener Fahrzeuge, die von der Sammelklage betroffen sind“, heißt es in der Klageschrift.

Die Aussagen werden so oder in leicht abgewandelter Form auch bei Winterkorn und Denner wiederholt. Bei Winterkorn wird zudem aufgeführt, dass er „detailorientiert“ sei und „Kontrolle über Details aus dem Ingenieur-Bereich behalten hat, die viele andere Vorstandschefs komplett delegieren würden“.

Das Konsortium aus Anwälten, die die Kläger in den USA in der Sammelklage vertreten, setzt darauf, in Kürze weitere Informationen zu bekommen, um ihre Argumente untermauern zu können. In den USA können Anwälte über das sogenannte Discovery-Verfahren Zugriff auf interne Dokumente und E-Mails erlangen. „Sobald wir zum Discovery-Verfahren gelangen, werden die Beweise zeigen, dass diese Personen beim Betrug eine Rolle gespielt haben und nichts getan haben, um ihn zu stoppen“, sagte James Pizzirusso von der Kanzlei Hausfeld, die Teil des Anwaltskonsortiums ist.

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„Das scheint deren Geschäftsmodell zu sein“

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  • Vinci,
    mehr Behauptungen auch in rhetorischer Gestalt sind keine Belege. Beispiel: "....oder nicht nachmessen und das Volk beluegen" oder "....die "gekauften Politiker", die fuer die Autoindustrie Lobbyismus betreiben?" - alles nur Behauptungen.

    Du hast einfach keinen Beleg. Daher bezeichnest du mich auch als dumm, weil du nichts in der Hand hast. Ne sachliche Debatte kannst du wohl nicht führen, sondern kommst gleich mit der "du bist dumm"-Keule. Ziemlich traurig.

  • Die Politiker legen die Grenzwerte fest, die die Pruefstationen dann nachmessen.....oder nicht nachmessen und das Volk beluegen......sind diese Zusammenhaenge so schwer zu verstehen.....?

    Und sind es nicht die "gekauften Politiker", die fuer die Autoindustrie Lobbyismus betreiben ?

    Und sind es nicht die Politiker, die bei VW im Aufsichtsrat sitzen ?

    Welche Belege wollen Sie denn ? FAKELAKI-Auszuege oder evtl. Bakschisch - Nachweise ?

    Stellen Sie sich doch bitte nicht duemmer, als Sie sind !

  • Vinci,
    du hast also keine Belege. Hätte mich auch gewundert, Belege über Politiker in Prüfstationen für Abgasuntersuchungen zu finden. :)

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