US-Autobauer: Chrysler schließt den Verkauf einzelner Marken aus

US-Autobauer
Chrysler schließt den Verkauf einzelner Marken aus

Der angeschlagene US-Automobilhersteller Chrysler will keine seiner Konzernmarken verkaufen. Chrysler-Vizepräsident Tom LaSorda trat am Mittwoch Gerüchten entgegen, der französisch-japanische Renault-Nissan-Konzern verhandle über den Kauf der Chrysler-Geländewagenmarke Jeep.

HB DETROIT. Chrysler werde als Hersteller erhalten bleiben, bekräftigte der Manager. Denkbar sei jedoch die Lizenzproduktion von neuen Modellen oder der Verkauf von Werkzeugen zur Herstellung ausgelaufener Modelle.

Außer der Renault-Nissan-Allianz hatten informierte Kreise auch dem Zulieferer Magna International Interesse an zentralen Unternehmensteilen von Chrysler nachgesagt. Demnach könnte Magna eine Produktionsstätte von Chrysler übernehmen. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen hätte auch das Aus für den drittgrößten US-Hersteller als unabhängiges Unternehmen bedeuten können, lautete die Einschätzung. Gespräche mit Renault dementierte LaSorda. Auch Renault hatte jegliche Verhandlungen mit Chrysler bestritten.

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