US-Autobauer
Chrysler setzt Hoffnung in Jeep

Die Geländewagenmarke Jeep soll neuer Hoffnungsträger bei Chrysler werden. Besonders im Ausland solle der Absatz der Marke, die für den "Wrangler" bekannt ist, drastisch angekurbelt werden.
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HB LONDON. Der insolvente Autobauer Chrysler will mit dem Jeep wieder auf Touren kommen. Das schreibt das Wall Street Journal. Chrysler will am heutigen Mittwoch in Auburn Hills, im US-Bundesstaat Michigan, seinen Geschäftsplan bis zum Jahr 2014 vorstellen.

Vorgesehen sei, die derzeitige Jeep-Produktpalette zusammenzustreichen und statt dessen ab 2013 neue Fahrzeuge auf Fiat-Basis anzubieten. Der italienische Hersteller ist seit dem Ende des Chrysler-Insolvenzverfahrens Anfang Juni mit 20 Prozent am US-Autobauer beteiligt. Dabei rückte Fiat-Chef Sergio Marchionne auch an die Spitze des US-Konzerns. Fiat stellt seine Kleinwagen-Kompetenz zur Verfügung und will künftig neue Modelle speziell für den amerikanischen Markt auch in den USA produzieren und damit die Rückkehr in den US-Volumenmarkt schaffen. Die US-Regierung hat Chrysler mit neun Mrd. Dollar gestützt. Neben Chrysler und Jeep gehört die Marke Dodge zum Chrysler-Konzern.

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