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US-Autobauer: Fiat sieht Chrysler trotz Milliardenverlust auf Kurs

Der amerikanische Autobauer Chrysler hat auch nach dem Konzernumbau wieder einen Milliardenverlust eingefahren. Fiat-Chef Sergio Marchionne, der neue Herr im Hause Chrysler, ist trotzdem zufrieden. Und dafür gibt es gute Gründe.

Fiat-Chef Sergio Marchionne sieht bei Chrysler große Fortschritte. Quelle: Reuters
Fiat-Chef Sergio Marchionne sieht bei Chrysler große Fortschritte. Quelle: Reuters

HB DETROIT. Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler hat seit dem Ende seines Insolvenzverfahrens Mitte 2009 einen Verlust von 3,8 Mrd. Dollar verbucht. Der Fiat-Partner sieht sich aber dennoch auf Kurs: Im ersten Quartal habe der Fehlbetrag lediglich noch 197 Mio. Dollar betragen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Chrysler werde nach derzeitigem Stand seine Ziele erreichen und noch 2010 die Gewinnschwelle auf operativer Basis knacken, hieß es weiter.

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Vor allem ein Gesundheitsfonds für Pensionäre belastete das Ergebnis. Im Schlussquartal 2009 alleine fiel ein Minus von 2,7 Milliarden Dollar an.General Motors-Rivale demnach über ein Barvermögen von 7,4 Mrd. Dollar und konnte insgesamt auf Mittel von 9,8 Mrd. Dollar zurückgreifen.

Chrysler führte dies auf den Sparkurs zurück, den der Konzern während seines Insolvenzverfahrens aufgelegt hatte.

Trotz aller Schwierigkeiten verbreitete Konzernchef Sergio Marchionne in Auburn Hills (US-Bundesstaat Michigan) Aufbruchstimmung. Die finanzielle Lage entspanne sich zusehends und Chrysler sei auf dem Weg, seine Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Im Gesamtjahr will er zumindest operativ in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Sonderlasten wie den Fonds ausgeklammert, konnte Chrysler seinen Verlust bereits eindämmen.

Auch der Umsatz soll wieder steigen. Lag er von Juni bis Dezember noch bei 17,7 Milliarden Dollar, so soll er im Gesamtjahr 2010 bei 40 bis 45 Milliarden Dollar herauskommen. Bis 2014 will Chrysler dann 68 Milliarden Dollar erlösen und operativ 5 Milliarden Dollar verdienen. Auch seine Schulden beim Staat will der Autobauer bis dahin voll zurückgezahlt haben.

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