US-Autobauer
Ford einigt sich mit Gewerkschaft

Ford hat sich mit der Gewerkschaft UAW über die Finanzierung der Krankenversicherung von Ruheständlern geeinigt. Damit ist Ford der erste der drei großen US-Autobauer, der dabei den Arbeitnehmervertretern Zugeständnisse abringen konnte.

DETROIT. "Die Änderungen schützen Arbeitsplätze für Gewerkschaftsmitglieder, da sie das langfristige Überleben des Unternehmens sichern", sagte UAW-Präsident Ron Gettelfinger am Montag. Details nannte die Gewerkschaft nicht.

Im Gegensatz zu GM und Konkurrent Chrysler hat Ford keine staatlichen Finanzhilfen beantragt. Um ihre Schulden zu senken, verhandeln auch GM und Chrysler mit der UAW über eine Senkung der Beiträge in den Krankenversicherungsfonds. Die Ford-Aktien schossen nach der Einigung gegen den Marktrend über elf Prozent in die Höhe und zogen auch die des Konkurrenten General Motors mit nach oben.

Die Änderungen an dem Krankenversicherungsplan für ehemalige Ford-Mitarbeiter, die nun im Ruhestand sind, sollen noch Anfang der Woche der örtlichen Gewerkschaftsführung vorgelegt werden. Die Vertragsanpassungen stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gewerkschaftsmitglieder bei Ford. Änderungen an dem VEBA-Fonds bedürfen zudem der Zustimmung durch das zuständige Gericht, hieß es bei der UAW.

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