US-Autobauer
Ford kündigt weitreichende Entscheidungen für deutsche Werke an

Die Ford-Werke wollen kurzfristig am Montag über Maßnahmen an ihren Standorten in Köln und Saarlouis informieren. Es handle sich um weitreichende Entscheidungen, die für die Ford GmbH-Werke getroffen worden seien, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit.

HB BERLIN. Diese würden von der Geschäftsführung und dem Gesamtbetriebsrat gemeinsam erläutert. Für eine detailliertere Stellungnahme war zunächst niemand bei dem Unternehmen, das kürzlich Kurzarbeit angeordnet hatte, zu erreichen.

Für den Vormittag wurde ein Pressegespräch in Köln angesetzt. Als Teilnehmer kündigte das Unternehmen seinen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Bernhard Mattes, und Arbeitsdirektor Rainer Ludwig an sowie für die Arbeitnehmerseite den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats, Dieter Hinkelmann.

Ford kämpft in den USA im Zuge der allgemeinen Autoabsatzkrise mit einem riesigen Schuldenberg und einem 2008 eingefahrenen Rekordverlust von knapp 15 Milliarden Dollar. Zur Bewältigung der Probleme setzt der Konzern auch auf einen rigiden Sparkurs und Zugeständnisse seiner Mitarbeiter. So vereinbarte die schwedische Ford-Tochter Volvo kürzlich mit den Gewerkschaften Lohnkürzungen, um dadurch weitere Stellenstreichungen zunächst zu vermeiden. Auch in den USA stimmte die dortige Gewerkschaft jüngst Lohnsenkungen zu.

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