US-Autobauer
Ford überrascht mit schwarzen Zahlen

Der kriselnde US-Autobauer Ford schreibt dank massiver Einsparungen überraschend wieder schwarze Zahlen. Das Unternehmen kämpft in den USA mit einem schrumpfenden Marktanteil. Vor allem in Europa und Südamerika liefen die Geschäfte aber gut. Das wurde auch von Anlegern honoriert.

HB DETROIT. Der Konzern machte im ersten Vierteljahr einen Nettogewinn von 100 Mill. Dollar, wie Ford am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte Ford noch 282 Mill. Dollar verloren. Der Umsatz sank jedoch gleichzeitig um acht Prozent auf 39,4 Mrd. Dollar. Ford-Aktien kletterten nach Vorlage der Zahlen vorbörslich um fünf Prozent.

Konzernchef Alan Mulally sagte, er sei vorsichtig optimistisch, obwohl der Rest des Jahres eine Herausforderung sein werde. In den USA machte Ford auch weiterhin einen Verlust, den der Konzern jedoch immerhin reduzieren konnte. Viele Amerikaner verzichten derzeit auf den Kauf eines neuen Autos, weil ihre Häuser an Wert verlieren und die Banken nicht mehr so freizügig Kredite vergeben. Mulally senkte zwar angesichts der Wirtschaftsflaute seine Umsatzprognose für Nordamerika, hielt jedoch gleichzeitig an dem Ziel fest, dort 2009 wieder Gewinne zu schreiben.

Ford kämpft derzeit mit einem großen Konzernumbau gegen den Umsatzschwund an. Zuletzt hatte Ford den Verkauf der britischen Edelmarken Jaguar und Land Rover an den indischen Tata-Konzern besiegelt.

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