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US-Autobauer: General Motors will kein Staatsgeld mehr

Der amerikanische Autobauer General Motors verzichtet auf weitere Staatskredite. GM will keine weiteren Schulden machen - gerade weil der Konzern davon früher zu viele gemacht hat, war der größte US-Autobauer in die Insolvenz geschlittert.

Will keine weiteren Schulden mehr machen: GM-Chef Dan Akerson. Quelle: Reuters
Will keine weiteren Schulden mehr machen: GM-Chef Dan Akerson. Quelle: Reuters

HB WASHINGTON. Der staatlich gerettete Opel-Mutterkonzern General Motors hält nach den bösen Erfahrungen der Vergangenheit die Verschuldung klein. Am Donnerstag kündigte der US-Autobauer an, seine Anfrage nach Krediten der US-Regierung in Höhe von 14,4 Milliarden Dollar zurückzuziehen. „Unser Ziel ist es, so wenig Schulden wie möglich zu machen“, sagte Finanzchef Chris Liddell.

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General Motors war im Sommer 2009 in die Insolvenz geschlittert - auch, weil der Konzern über Jahre massive Schulden angehäuft hatte. Die Regierung musste das Unternehmen mit Steuergeldern retten. Durch die Insolvenz konnte sich GM von vielen Altlasten befreien. Nun läuft das Geschäft wieder auf vollen Touren.

„Der Verzicht auf Kredite der Regierung wird uns nicht dabei bremsen, mehr neue Modelle und Technologien auf den Markt zu bringen“, sagte Liddell. GM hatte sich um Mittel aus dem Topf des Energieministeriums beworben, das damit den Bau spritsparender Fahrzeuge fördert. GM feiert derzeit Erfolge mit dem Elektroauto Chevrolet Volt, dessen Motor nur noch bei Bedarf die Batterie auflädt.

GM hatte sich bereits im Oktober 2009 für die Kredite beworben, wenige Monate nach Verlassen der Insolvenz. Seitdem ist das Unternehmen an die Börse zurückgekehrt, verdiente in den ersten neun Monaten des zurückliegenden Jahres unterm Strich schon wieder 4,2 Milliarden Dollar und schuf nach massiven Einschnitten in der Vergangenheit nahezu 11 000 neue Jobs.

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