US-Autobauer
GM sagt den Geländewagen leise Servus

Schwere Geländewagen und Pick-ups, die viel Sprit fressen, stehen bei General Motors auf der Abschussliste. Ihre Zeit läuft ab - und die von vier Werken auch.

HM WILMINGTON. Der US-Autohersteller General Motors wird in den kommenden Jahren weniger Pick-ups und Geländewagen herstellen. Bis 2010 werde die Produktion um 700 000 Stück auf 3,7 Millionen heruntergefahren, teilte Vorstandschef Rick Wagoner am Dienstag mit.

Vier Werke in den USA, Kanada und Mexiko sollen dafür geschlossen werden. Stattdessen wolle sich der Konzern mehr auf den Bau von Kleinwagen konzentrieren. Zudem prüfe GM einen teilweisen oder vollständigen Verkauf der Marke Hummer.

Er erwarte durch die Schritte keinen nennenswerten Arbeitsplatzabbau bei den Festangestellten, sagte Wagoner. Nach der Ankündigung stieg die Aktie des Unternehmens vorbörslich um 2,3 Prozent. GM steht - wie andere US-Autohersteller auch - unter dem Druck, die Kosten senken zu müssen.

Hintergrund ist der Absatzrückgang bei den spritschluckenden Modellen wegen der hohen Benzinpreise. Zugleich beschloss die GM-Spitze die Produktion eines neuen kleinen Chevrolets in einem Werk in Ohio und des Elektroautos Chevy Volt in Detroit, wie der Opel-Mutterkonzern am Dienstag mitteilte.

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