US-Autobauer
GM will Opel überraschend behalten

Paukenschlag im Poker um Opel: Der US-Autokonzern General Motors hat sich entschieden, Opel zu behalten. Da bestätigte der US-Autokonzern gegenüber dem Handelsblatt.
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HB DETROIT. Der GM-Verwaltungsrat entschied sich am Dienstagabend gegen den geplanten Verkauf der deutschen Tochter an den Zulieferer Magna, wie GM gegenüber dem Handelsblatt bestätigte.

Im September hatte das Gremium noch den Verkauf von 55 Prozent der Opel-Anteile an den Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank empfohlen. Die EU- Kommission hatte Bedenken angemeldet und GM aufgefordert, die Entscheidung zu überdenken.

Zuvor hatte sich GM-Europachef Carl-Peter Forster über einen möglichen Wechsel an die Spitze des Autobauers Opel bedeckt gehalten. Über Personalfragen solle erst nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für Opel gesprochen werden, bekräftigte Forster am Dienstag auf einem Automobilkongress in Berlin. „Ich will mir eine Entscheidung vorbehalten“, fügte er hinzu.

Der kanadische Autozulieferer Magna wollte Opel gemeinsam mit der russischen Sberbank von General Motors übernehmen.

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