US-Autobranche
Die Uhr läuft gegen Chrysler

Es bleibt wohl nur noch eine Woche, dann wird sich das Schicksal des US-Autobauers Chrysler entscheiden. Und es sieht ganz danach aus, als ob Chrysler nur noch zwei Optionen bleibe: Insolvenz oder Abwicklung.

HB NEW YORK. Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer Chrysler soll laut US-Medien bereits nächste Woche die Insolvenz beantragen. Der drittgrößte US-Hersteller werden entweder eine Sanierung unter Gläubigerschutz versuchen oder endgültig abgewickelt. Über Chryslers Schicksal entscheide letztlich, ob der zur Rettung unter Hochdruck verhandelte Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns klappt.

Die US-Regierung hatte Chrysler eine Frist bis 30. April - also nächsten Donnerstag - gesetzt. Bis dahin müsste der Konzern unter anderem eine Einigung mit seinen Gläubigern über einen Tausch von Schulden gegen Aktien erzielen und sich mit der Gewerkschaft über einen Gesundheitsfonds für Pensionäre verständigen. Experten äußerten Zweifel, dass dies zu schaffen sei.

Chrysler und die US-Regierung bereiteten für nächste Woche zunächst den Antrag auf eine Insolvenz mit Gläubigerschutz (Chapter 11) vor, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Times". Der Hersteller soll in dem Verfahren Altlasten abwerfen. Fiat könne sich zudem als neuer Partner aussuchen, welche Teile des Konzerns behalten und welche abgestoßen werden sollen.

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