US-Autobranche
Pakt mit Gewerkschaft soll GM Milliarde sparen

Bei GM leisten die Mitarbeiter ihren Anteil: Der strauchelnde Opel-Mutterkonzern erwartet durch eine Vereinbarung mit den US-Gewerkschaften in diesem und im nächsten Jahr um 1,1 Milliarden Dollar reduzierte Lohnkosten. Damit dürfte bei den Arbeitskosten das Ende der Sparmöglichkeiten aber auch nahe sein.

HB DETROIT. Das geht aus einem Bericht an das Finanzministerium in Washington hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Der Autogigant muss der Regierung Rechenschaft ablegen, da er derzeit nur noch dank Staatskrediten in Höhe von 13,4 Mrd. Dollar überlebt.

Die im Februar getroffene Vereinbarung des Konzerns mit der mächtigen Autogewerkschaft UAW sieht Änderungen bei Löhnen, Zusatzleistungen und der Arbeitszeit vor. Die Gewerkschaftsmitglieder haben über den Vertrag allerdings noch nicht abgestimmt.

Präsident Barack Obama hat den bisherigen Sanierungsplan der GM-Spitze als unzureichend zurückgewiesen und dem Konzern eine Frist von 60 Tagen zur Restrukturierung eingeräumt. Die Regierung fordert weitere Kostensenkungen und einen zukunftsträchtigen Sanierungsplan. Auch eine geordnete Insolvenz des Autobauers ist nicht ausgeschlossen.

GM hat die jährlichen Arbeitskosten nach eigenen Angaben seit 2003 bereits um 59 Prozent gesenkt. Damals lagen sie bei 18,4 Mrd. Dollar. Dieses Jahr sollen sie auf 6,5 Mrd. Dollar fallen, 2010 auf 5,4 Mrd. Dollar.

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