US-Autohersteller schreiben Verluste
Deutsche Autobauer melden Absatzplus in USA

Die deutschen Automarken haben im laufenden Jahr in den USA bislang teils kräftige Absatzzuwächse eingefahren. Einen Monat vor Jahresende liegen sie durchweg im Plus. Für November gaben die deutschen Hersteller am Freitag allerdings durchwachsene Verkaufserfolge auf dem weltweit wichtigsten Automarkt bekannt.

HB FRANKFURT. Während Daimler-Chrysler und Audi ihre Auslieferungen steigerten, bekamen Volkswagen und Porsche die schwache Branchenkonjunktur zu spüren und verzeichneten Einbußen.

Nach elf Monaten kommt DaimlerChrysler mit seiner deutschen Marke Mercedes-Benz auf 219 678 verkaufte Autos, 14 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die US-Tochter Chrysler allerdings liegt mit 1 952 090 Fahrzeugen acht Prozent unter Vorjahresniveau. VW steigerte den Absatz um 8,6 Prozent auf 215 198 Autos. Für die Konzerntochter Audi ergibt sich im bisherigen Jahresverlauf ein Plus von 5,4 Prozent auf 78 219 Autos. Porsche verbucht mit einem Rekordwert von 33 148 Auslieferungen in Nordamerika einen Anstieg von sieben Prozent.

Der US-Produzent Ford hinkt hingegen seinem Vorjahresabsatz hinterher mit einem Minus von 7,5 Prozent auf 2 504 151 Autos, Branchenprimus General Motors (GM) liegt mit 3 698 026 Wagen 8,3 Prozent im Rückstand.

Die drei großen US-Autobauer schreiben Verluste, streichen Stellen und reduzieren ihre Produktion. Angesichts der hohen Benzinpreise greifen die US-Autokäufer häufiger zu den sparsamen Modellen der japanischen Hersteller. Dies zeigen etwa die Absätze von Toyota, die von Januar bis November um 12,5 Prozent auf 2 314 202 Fahrzeuge kletterten.

Ein gemischtes Bild auch bei den deutschen Herstellern zeigt der November. Daimler-Chrysler erzielte im Konzern ein Absatzplus von fünf Prozent, bei Chrysler belief sich der Zuwachs auf drei, bei Mercedes auf 21 Prozent. Audi verkaufte 16,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. VW dagegen verzeichnete im abgelaufenen Monat einen Rückgang von 5,3 und Porsche einen von drei Prozent. Ford verkaufte 10,6 Prozent Fahrzeuge weniger als vor Jahresfrist, Branchenprimus GM sechs Prozent mehr. Toyota erreichte einen Zuwachs von fast 16 Prozent.

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