US-Autoindustrie
Ein bisschen Licht für General Motors

General Motors rast auf die Insolvenz zu. Aber einen kleinen Etappensieg im Kampf gegen den Abstieg hat der US-Autobauer nun offenbar errungen - und zwar bei den Sozialausgaben.

HB NEW YORK. Der angeschlagene US-Autobauer General Motors (GM) steht in den Verhandlungen über die Kürzung von Sozialausgaben einem Pressebericht zufolge kurz vor einer Einigung. Wie das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, könnten die Lohnkosten den Plänen zufolge um mehr als eine Milliarde US-Dollar (rund 740 Mio Euro) pro Jahr gesenkt werden. Bereits gemachte Zusicherungen an die Gewerkschaft UAW in Höhe von 20 Mrd. Dollar für Krankenversicherungen würden ebenfalls gekürzt. Es werde noch verhandelt, aber GM und die Gewerkschaft könnten bereits diese Woche zu einer Einigung kommen, heißt es in dem Bericht.

Dem Bericht zufolge rechnet der Autobauer zudem damit, seine Ausgaben für die Rentner-Krankenversicherung auf zehn Mrd. Dollar halbieren zu können. Der Beitrag solle mit einem 39-Prozent-Anteil an dem umstrukturierten GM-Konzern aufgestockt werden. Einschnitte bei den Ausgaben für Krankenversicherungen sind dem Bericht zufolge ein wesentlicher Bestandteil der Pläne des US-Finanzministeriums für die Sanierung von GM.

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