US-Automarkt bleibt schwierig
Porsche hat Durchhänger in den USA

Während die deutschen Automarken im Februar auf dem US-Markt meist noch leicht zulegten haben die heimischen Hersteller Ford und Chrysler weiter Federn lassen müssen. Absatzrekorde wie im vergangenen Jahr können aber selbst Volkswagen und Mercedes nicht mehr verbuchen. Porsche kämpfte gar mit einem Einbruch.

HB FRANKFURT. Ein drastischer Rückgang der Verkaufszahlen beim geländegängigen Cayenne kurz vor dem Marktstart der neuen Version und schwächere Verkaufszahlen von Boxster und Cayman bescherten Porsche ein Minus von 27 Prozent auf 1967 Autos. Schon im Januar hatte die Firma mit Absatzrückgängen zu kämpfen gehabt. Luxusauto-Bauer Mercedes kam nach einem verkaufsstarken Januar im Februar nicht über den Vorjahreswert von 17 304 Autos hinaus. Damit schnitt der deutsche Teil von Daimler-Chrysler aber noch deutlich besser ab als die verlustträchtige Schwester Chrysler, die acht Prozent weniger Kunden fand. Konzernweit lagen die Verkäufe mit 191 810 Pkw 7,5 Prozent unter Vorjahr.

Auch Europas größter Autobauer Volkswagen meldete für Februar stagnierende US-Absatzzahlen nach einem Absatzplus von gut zwei Prozent im Januar. Zuwächsen beim Beetle Cabrio standen Rückgänge beim Jetta, GTI und Passat sowie beim großen Geländewagen Touareg gegenüber. Insgesamt verkaufte die VW-Markengruppe 16 367 Autos, das waren 0,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Anders als die Mutter VW konnte Oberklasse-Autobauer Audi bei geländegängigen Fahrzeugen ein deutliches Plus verzeichnen. Der wuchtige Q7, der auf der gleichen Plattform wie der Touareg gebaut wird, erwies sich dabei als zweiterfolgreichstes Modell nach dem A4. Während auch der TT Zuwächse verbuchte, gingen die Verkäufe der Modellreihen A3, A6 und A8 allerdings zurück. Insgesamt verkauften die Ingolstädter mit 6609 Autos 37,5 Prozent mehr Autos als vor Jahresfrist.

Der Luxusauto-Bauer BMW hat seinen US-Absatz im Februar ebenfalls deutlich gesteigert. Mit 24 642 Autos verkaufte der Münchner Konzern 11,9 Prozent als vor Jahresfrist, wie BMW am Donnerstag mitteilte. Während Pkw der Marke BMW ein Plus von 12,2 Prozent und die geländegängigen Modelle sogar einen Zuwachs von 27,6 Prozent verzeichneten, ging der Absatz des Mini um zwölf Prozent zurück.

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