US-Automarkt Amerikaner verrückt nach VW

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USA VW's Schlüssel an die Weltspitze

Die Kunden rissen VW vor allem die Limousine Passat aus den Händen; nicht mehr ganz so beliebt wie im Vorjahr war der kleinere Jetta.

„Das war der beste Juli seit 39 Jahren“, sagte VW-Landeschef Jonathan Browning in einer Telefonkonferenz. Für Audi war es sogar der beste Juli aller Zeiten. Allerdings warnte Browning, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten wackelig sei.

Porsche stagnierte nahezu. BMW musste ein leichtes Minus hinnehmen und kam am Ende nur dank der Tochter Mini auf ein Verkaufsplus von 4 Prozent mit 27 200 Wagen.

Ähnlich sah es bei Mercedes-Benz aus, deren 6-prozentiges Wachstum auf 22 300 Autos vor allem von den Sprinter-Transportern und Smart-Zweisitzern herrührte.

Beim drittgrößten US-Autobauer Chrysler stiegen die Verkäufe noch um 13 Prozent auf 126 400 Wagen. Zuletzt hatte Chrysler seinem Mutterkonzern Fiat die Bilanz gerettet, der in Europa mit den Folgen der Schuldenkrise zu kämpfen hat.

Der weltgrößte Autohersteller Toyota erholte sich weiter von den Folgen des Erdbebens und Tsunamis im vergangenen Jahr und konnte seine Verkäufe um 26 Prozent auf 164 900 Stück verbessern. Ähnlich sah es bei Honda und Nissan aus. Die Japaner sind traditionell stark in den USA.

Für Volkswagen ist der US-Markt der Schlüssel, um wie geplant bis 2018 zur Nummer eins der Autobauer aufzusteigen. Nachdem die Verkäufe in dem riesigen Land lange vor sich hin dümpelten, hat VW mit neuen Modellen zu günstigeren Einstiegspreisen die Kunden zurückgewonnen.

Für den US-Passat baute der Konzern eigens ein Werk in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee. Mittlerweile sind dort 3300 Menschen beschäftigt. Statt ursprünglich 150 000 Wagen sollen ab dem kommenden Jahr 180 000 Wagen jährlich die Fabrik verlassen.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "US-Automarkt: VW brilliert in schwachem Auto-Juni"

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  • iech wierde mahl di rächtschraibung ieberbriefen, befohr iech ein komendar verefendlieche...

  • Na ja wenn man die Tese aufstellt das alle drei deutschen Premiumhersteller gleich gut sind dann hat das weniger mit Kriese strotzen zu tun als mit Nachholbedarf. In absoluten Zahlen hinkt Audi immer noch hinter her. Wenn Audi trotz Kriese mehr Autos verkauft als BMW und Mercedes, dann kann man beeindrukt sein. Aber momentan ist man noch nicht da wo man, was die Modelle angeht, hin gehört. Marktanteile gewinnen ist die Pflicht, aber mehr Modelle verkaufen in der Kriese als vor der Kriese das ist Kunst!

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