US-Automarkt Amerikaner verrückt nach VW

Die bislang boomenden Autoverkäufe haben im vergangenen Monat geschwächelt. Das merken Ford und GM – aber nicht so VW, wo es „der beste Juli seit 39 Jahren“ war. Dieser Erfolg in den USA soll VW an die Spitze helfen.
Update: 01.08.2012 - 23:13 Uhr 2 Kommentare
VW freut sich über positive Absatzzahlen aus den USA. Quelle: AFP

VW freut sich über positive Absatzzahlen aus den USA.

(Foto: AFP)

New YorkDie US-Amerikaner werden zögerlicher beim Autokauf. Nach endgültigen Zahlen des Marktforschers Autodata stieg der Absatz im Juli um 9 Prozent auf 1,15 Millionen Pkw, Geländewagen, Pick-up-Trucks und Vans.

In den Monaten zuvor hatte der Markt gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum noch prozentual zweistellig zugelegt. Die beiden größten US-Hersteller Ford und General Motors mussten nun sogar Rückgänge hinnehmen.

Völlig unbeeindruckt zeigten sich indes VW und die Premiumschwester Audi: Sie legten Rekordverkäufe hin.

Vor allem Autovermieter hätten sich deutlich zurückgehalten, begründete General Motors am Mittwoch die Vollbremsung. Der Opel-Mutterkonzern wurde mit 201 200 Stück rund 6 Prozent weniger Fahrzeuge los.

Die Analysten des Autoportals Edmunds.com wiesen darauf hin, dass General Motors seine Rabatte zurückgefahren habe, vor allem für die Hauptmarke Chevrolet. Bei Ford schrumpften die Verkäufe um 4 Prozent auf 174 000 Wagen.

Ganz anders dagegen VW: Für die Wolfsburger lief es in den USA so gut wie seit fast 40 Jahren nicht mehr: Die Verkäufe stiegen um 27 Prozent auf 37 000 Stück. Audi legte um 28 Prozent auf 11 700 Autos zu.

USA VW's Schlüssel an die Weltspitze
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2 Kommentare zu "US-Automarkt: VW brilliert in schwachem Auto-Juni"

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  • iech wierde mahl di rächtschraibung ieberbriefen, befohr iech ein komendar verefendlieche...

  • Na ja wenn man die Tese aufstellt das alle drei deutschen Premiumhersteller gleich gut sind dann hat das weniger mit Kriese strotzen zu tun als mit Nachholbedarf. In absoluten Zahlen hinkt Audi immer noch hinter her. Wenn Audi trotz Kriese mehr Autos verkauft als BMW und Mercedes, dann kann man beeindrukt sein. Aber momentan ist man noch nicht da wo man, was die Modelle angeht, hin gehört. Marktanteile gewinnen ist die Pflicht, aber mehr Modelle verkaufen in der Kriese als vor der Kriese das ist Kunst!

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