US-Autozulieferer
Bosch-Rivale Delphi verlässt Insolvenz

Der US-Autozulieferer Delphi hat nach vier Jahren sein Insolvenzverfahren verlassen. Der einstige Weltmarktführer hat sich zu einem drastisch kleineren Unternehmen gewandelt.

HB NEW YORK. Der Großteil des Geschäfts geht an die Gläubiger, und der frühere Mutterkonzern General Motors (GM) übernimmt mehrere Werke und die Produktion von Lenksystemen. Das neue Unternehmen werde Delphi Holdings heißen, wie Delphi am Dienstag mitteilte. Chef bleibe Rodney O'Neal. Die Börsennotierung des Unternehmens wurde eingestellt. In den vergangenen Jahren waren mehrere Versuche gescheitert, den einst größten US-Autozulieferer an neue Investoren zu verkaufen.

Delphi ist die frühere Autoteile-Sparte von GM, die 1999 abgespalten worden war. Obwohl das Unternehmen versuchte, neue Kunden zu gewinnen, blieb General Motors der wichtigste Abnehmer. Damit schlugen alle Probleme der früheren Mutter auch hart auf Delphi durch. Im Oktober 2005 musste der Zulieferer Insolvenz mit Gläubigerschutz nach Chapter 11 anmelden. Seitdem wurde vor allem das US-Geschäft massiv verkleinert und Unternehmensteile verkauft. Die EU-Kommission hat GM erst kürzlich erlaubt, Teile des Autozulieferers zurückzukaufen.

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