US-Autozulieferer
Johnson Controls nach Japan-Beben vorsichtig

Die Folgen der Erdbeben-und Reaktorkatastrophe in Japan zeigen sich nun auch in Detroit. Der US-Autozulieferer Johnson Controls spürt eine Belastung seiner Geschäfte durch den Rückgang der Auto-Produktion.
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DetroitDer US-Autozulieferer Johnson Controls erwartet durch die Beben-Folgen in Japan eine Belastung seiner Geschäfte im laufenden Quartal.

Der Rückgang der Auto-Produktion angesichts des Bebens werde den Umsatz im dritten Quartal (per Ende Juni) wohl um 500 Millionen Dollar drücken, teilte das weltweit zu den Branchenführern gehörende Unternehmen am Montag mit. Auch der Gewinn werde nicht so hoch wie gedacht ausfallen. Allerdings würden die Einbußen später wohl wieder wettgemacht. Für das gesamte Geschäftsjahr 2011 hob Johnson Controls seine Umsatzerwartungen auf 39,5 von zuvor 38, 5 Milliarden Dollar an.

Für das zweite Quartal wies der Konzern einen Umsatzsprung von 22 Prozent auf 10,14 Milliarden Dollar aus. Die Aktien des Rivalen von Bosch und Continental verloren dennoch rund drei Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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