US-Autozulieferer
Rettungspaket bringt Visteon Gewinn

Im vierten Quartal 2005 hat der US-Autozulieferer Visteon wieder die Gewinnzone erreicht. Zu verdanken hat dies der Konzern allerdings nur dem Verkauf mehrerer Fabriken und anderer Anlagen an die ehemalige Konzernmutter Ford, die diese im Rahmen eines umfangreichen Rettungspakets übernommen hatte.

HB CHICAGO. Aus den Verkäufen an den Autobauer erzielte Visteon nach eigenen Angaben einen Veräußerungsgewinn in Höhe von 1,83 Mrd. Dollar. Unterm Strich verdiente das Unternehmen dadurch in seinem vierten Quartal 1,34 Mrd. Dollar oder 10,25 Dollar je Aktie, wie es am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr verbuchte Visteon noch einen Verlust von 138 Mill. Dollar. Wegen der Verkäufe an Ford gingen die Erlöse auf knapp 2,9 Mrd. Dollar zurück nach gut 4,7 Mrd. Dollar.

Insgesamt litt das Unternehmen, das im vergangenen Jahr knapp vor dem Zusammenbruch stand, weiter unter den Produktionseinschnitten bei Ford sowie unter steigenden Materialkosten. 2006 wird der Umsatz nach Einschätzung von Visteon voraussichtlich 11,2 Mrd. Dollar erreichen und damit etwas weniger sein als von Analysten erwartet. Die über Ford erzielten Erlöse sollen dabei noch etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Zudem werde für das laufende Jahr ein Gewinn vor mehreren Sonderposten in der Spanne von 45 bis 75 Mill. Dollar erwartet.

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