US-Chemiekonzern hat Prognosen übertroffen
Dupont-Gewinn fast verdoppelt

Der Verkauf der Textil- und Teppichfasergeschäfte hat der Bilanz des zweitgrößten US-Chemiekonzerns Dupont sehr gut getan. Der Gewinn wurde im vierten Quartal fast verdoppelt und damit die Analystenprognosen übertroffen.

HB NEW YORK. „Wir hatten ein starkes wirtschaftliches Wachstum im vierten Quartal und glauben, dass dies im Jahr 2004 noch zunehmen wird“, erklärte am Dienstag Dupont-Chef Charles Holliday. Für das Gesamtjahr erwartet der Konkurrent des Branchenprimus BASF

Der Nettogewinn habe 636 Mill. Dollar oder 63 Cent je Aktie betragen nach 350 Mill. Dollar oder 35 Cent im Vorjahreszeitraum, teilte das in Wilmington im Bundesstaat Delaware ansässige Unternehmen am Dienstag vor US-Börsenbeginn mit. Vor Sonderposten sei ein Gewinn von 29 Cent erzielt worden. Von Reuters befragte Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt lediglich mit 25 Cent je Anteilsschein gerechnet. Der Netto-Umsatz kletterte um 14 % auf 6,48 Mrd. Dollar.

Dupont hatte im November angekündigt, seine Textil- und Teppichfasergeschäfte für 4,4 Mrd. Dollar an die US-Firmengruppe Koch Industries zu verkaufen. Mit dem Verkauf will das Unternehmen aus einem Geschäftsfeld mit geringen Wachstumsraten aussteigen, um sich künftig auf Chemikalien für die Ernährungs- und die Elektroindustrie zu konzentrieren.

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