US-Chemiekonzern
Hexion gibt Huntsman-Übernahme nicht auf

Der US-Chemiekonzern Hexion will einem Zeitungsbericht zufolge die milliardenschwere Übernahme des Wettbewerbers Huntsman doch nicht aufgeben, sondern über einen niedrigeren Kaufpreis stemmen. Huntsman hat sich jedoch bereits auf eine Untergrenze für den Kaufpreis festgelegt.

HB NEW YORK. Wie die "New York Times" am Freitag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen berichtete, verhandeln Huntsman und die zur Beteiligungsgesellschaft Apollo gehörende Hexion über eine Reduzierung des ursprünglichen Angebots von 28 Dollar je Aktie. Huntsman wolle sich den Kreisen zufolge aber nicht unter 25,25 Dollar pro Anteilsschein drücken lassen. Soviel hatte der niederländische Rivale Basell im Juli 2007 geboten. Möglicherweise würden auch andere Abmachungen der Übernahme neu verhandelt. Beide Firmen äußerten sich zunächst nicht dazu.

Hexion wollte ursprünglich über zehn Mrd. Dollar für Huntsman auf den Tisch legen. Die Fusion steht jedoch wegen diverser Rechtsstreitigkeiten und Finanzierungsschwierigkeiten infolge der Finanzkrise seit Monaten auf der Kippe. Apollo hatte die Deutsche Bank und Credit Suisse verklagt, weil sie die zuvor zugesagte Finanzierung der Übernahme verweigert hätten. Ein Gericht wies die Klage jedoch ab.

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