US-Chemieriese

Dupont streicht Jobs nach Einbruch

Der BASF-Rivale schafft es im dritten Quartal nur knapp in die schwarzen Zahlen. Jetzt sollen Stellen wegfallen. Mit Spannung werden nun die BASF-Zahlen erwartet.
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Dupont reagiert mit Stellenstreichungen auf den Gewinneinbruch. Quelle: ap

Dupont reagiert mit Stellenstreichungen auf den Gewinneinbruch.

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New York/FrankfurtDer US-Chemiekonzern Dupont hat einen Gewinneinbruch erlitten und will 1500 Beschäftigte entlassen. Die Streichungen seien für die kommenden zwölf bis 18 Monate geplant, teilte das Management am Dienstag mit.

Im abgelaufenen Quartal verdiente das Unternehmen nur noch zehn Millionen Dollar netto nach 452 Millionen vor Jahresfrist. Der Umsatz ging auf 7,4 Milliarden Dollar zurück. Ein Grund dafür war eine schwächere Nachfrage nach Farbpigmenten und nach Teilen für Solarmodule.

Der Gewinneinbruch bei Dupont hat die Aktien von BASF am Dienstag in Mitleidenschaft gezogen. Die Papiere des Ludwigshafener Chemiekonzerns waren mit einem Abschlag von 2,6 Prozent größter Verlierer im Dax. Die Dupont-Zahlen seien schon sehr enttäuschend und belasteten auch BASF, sagte ein Händler.

BASF will seinen Zwischenbericht für die Monate Juli bis September am Donnerstag vorlegen. Analysten erwarten, dass der Konzern - dank eines starken Öl- und Gasgeschäfts - sein um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 2,1 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro erhöht hat.

  • rtr
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