US-Energiekonzerne
Exelon kauft Konkurrenten Constellation

In der US-Energiebranche grassiert das Fusionsfieber: Nach der Übernahme von Progress Energy durch Duke Energy wird nun Kraftwerksbetreiber Exelon den Konkurrenten Constellation Energy schlucken.
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New YorkAngesichts von Milliardenkosten für den Ausbau von Stromnetzen und strengeren Umweltauflagen geht die Konsolidierung in der US-Energiebranche weiter. Der Kraftwerksbetreiber Exelon kündigte am Donnerstag an, den heimischen Konkurrenten Constellation Energy für 7,9 Milliarden Dollar zu übernehmen. Exelon zählt bereits zu den Branchenführern in den USA und betreibt zahlreiche Atomreaktoren. In der US-Energiebranche grassiert das Fusionsfieber: Die größte Übernahme ist der Kauf von Progress Energy durch Duke Energy für 13,7 Milliarden Dollar. Northeast Utilities gab für Nstar 4,2 Milliarden Dollar aus.

Die fusionierte Firma Exelon/Constellation soll Kunden in Maryland, Illinois und Pennsylvania mit Energie versorgen. Als Firmensitz ist Chicago vorgesehen. Sollten die Aufsichtsbehörden die Fusion genehmigen, kann Exelon seine Kraftwerkskapazität von knapp 32.000 Megawatt um 12.000 Megawatt erhöhen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits am Mittwoch berichtet, dass die beiden Unternehmen kurz vor einer Einigung stehen.

Exelon bietet Constellation-Aktionären umgerechnet etwa 38,59 Dollar je Anteilsschein, was einem Aufschlag von 12,5 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs vom Mittwoch entspricht.

Der Kauf soll über einen Aktientausch abgewickelt werden.

Für die Fusion wurde Exelon von Barclays Capital, J.P. Morgan Securities, Evercore Partners und Loop Capital Markets beraten. Constellation wurde von Morgan Stanley, Goldman Sachs und Credit Suisse betreut.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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