US-Flugzeugbauer hat gute Chancen, Airbus bei Verkaufszahlen zu übertrumpfen
Boeing könnte 2005 Comeback gelingen

Boeing hat sich für 2005 das Ziel gesetzt, wieder mehr Flugzeuge als Konkurrent Airbus zu verkaufen. Beim europäischen Flugzeugbauer erwartet man offenbar, dass die Ansage aus Übersee Wahrheit werden könnte.

HB FRANKFURT. „Wir könnten damit leben, 2005 weniger als 50 Prozent (Marktanteil) zu haben“, sagte der Finanzchef der Airbus-Muttergesellschaft EADS, Hans Peter Ring, am Donnerstag auf einer Investorenkonferenz in Frankfurt.

Seit dem Jahr 2000 wurden jährlich mehr Airbus-Flugzeuge bestellt als Boeing-Maschinen. Der US-Hersteller hatte sich auf die Fahnen geschrieben, die Spitzenposition 2005 zurückzuerobern. Dazu soll das neueste Modell 787 Dreamliner beitragen, für das Boeing in den vergangenen Monaten schon zahlreiche Bestellungen sammelte. Airbus plant als Konkurrenzmodell den A350, dessen Vermarktung aber bislang schleppend verläuft.

Traditionellerweise veröffentlichen beide Flugzeugbauer auf der in zwei Wochen beginnenden Luftfahrtschau in Le Bourget bei Paris neue Aufträge. EADS-Finanzchef Ring erwartet dort auch für den Super-Airbus A380, der im April seinen Jungfernflug absolviert hat, weitere Orders und neue Kunden. Am Mittwoch hatte Airbus aber bekanntgeben müssen, dass es bei den Auslieferungen des doppelstöckigen Fliegers zu Verzögerungen bis zu einem halben Jahr kommen könnte. Einige Fluglinien haben deshalb bereits Entschädigungen gefordert.

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