US-Investmentfonds Perry Partners steigt bei Rüstungskonzern ein
Rheinmetall bekommt zweiten Großaktionär

Der US-Investmentfonds Perry Partners ist beim Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall eingestiegen. Damit hat das Unternehmen nun einen zweiten Großaktionär.

HB DÜSSELDORF. Perry Partners besitze nach eigenen Angaben inzwischen 6,39 Prozent des Stammkapitals, sagte ein Rheinmetall-Sprecher am Freitag in Düsseldorf. Der Fonds ist damit der zweite Aktionär mit mehr als fünf Prozent der Stimmrechte. Anfang des Jahres hatte Credit Suisse First Boston die meldepflichtige Fünf-Prozent-Grenze knapp überschritten.

Das Rheinmetall-Grundkapital, das jeweils zur Hälfte in stimmberechtigte Stamm- und in stimmrechtslose Vorzugsaktien aufgeteilt ist, ist nach dem Ausstieg der Industriellenfamilie Röchling Ende vorigen Jahres breit gestreut. Auf der Hauptversammlung am 10. Mai will das Unternehmen die Zusammenlegung von Vorzugs- und Stammaktien beschließen lassen.

Röchling hatte mit seinem Anteil von zuletzt 42,1 Prozent seit den 50-er Jahren die Geschicke bei Rheinmetall mitbestimmt. Die Mannheimer Familie verkaufte ihre Aktien letztlich nicht an einen ausländischen Rüstungskonzern, sondern streute ihn bei rund 75 institutionellen Investoren breit.

Rheinmetall baut unter anderem leichte Panzer und Geschütze für den Kampfpanzer „Leopard II“ und ist einer der weltgrößten Autozulieferer.

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