Industrie
US-Klage gegen Pharmakonzerne betrifft auch deutsche Unternehmen

Die Millionenklage des Bundesstaates Kalifornien gegen 39 Pharmafirmen wegen Preismanipulation betrifft auch die deutschen Unternehmen Merck KGaA und Boehringer Ingelheim.

HB FRANKFURT. Dabei sollen die Konzerne überhöhte Preise für Medikamente verlangt haben, was zu Mehrkosten in Millionenhöhe für die staatliche Gesundheitsvorsorge geführt haben soll.

Eine Sprecherin von Boehringer Ingelheim bestätigte am Samstag: „Es stimmt, wir sind Teil des Verfahrens.“ Zu näheren Einzelheiten wolle sie aber auf Grund des schwebenden Verfahrens keine Stellung nehmen. Auch die deutsche Merck und Branchengrößen wie Novartis, GlaxoSmithKline und Bristol-Myers-Squibb stehen auf der Liste der angeklagten Firmen.

US-Generalstaatsanwalt Bill Lockyer schätzt, dass auf jede der angeklagten Firmen Geldstrafen von bis zu 40 Millionen Dollar zukommen könnten. Insgesamt liege der Schaden für die staatliche Sozialversicherung Medicaid bei mehreren hundert Millionen Dollar. Medicaid ist das staatliche Gesundheitsprogramm für rund 44 Millionen bedürftige US-Bürger. In Amerika gibt es bereits ähnliche Klagen etwa der US-Bundesstaaten Montana, Ohio oder Texas gegen Pharmakonzerne.

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