US-Konzern streicht 3300 Stellen
Pepsi-Co enttäuscht mit Quartalszahlen

Der Softdrink- und Snackhersteller Pepsi-Co schließt nach einem Gewinnrückgang sechs Fabriken. Der Gewinn je Aktie lag bei 99 Cent, Analysten waren von 1,08 Dollar je Aktie ausgegangen. Nun plant Pepsi-Co, 3300 Stellen zu streichen.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz legte um knapp elf Prozent auf 11,2 Mrd. Dollar zu. Der Gewinn werde im laufenden Jahr wegen der Wirtschaftskrise schwächer ausfallen als geplant, warnte Pepsi-Co. Dabei hatte das Unternehmen erst vor drei Monaten die Umsatzprognose unter anderem wegen der günstigen Wechselkurseffekte angehoben. Für das nächste Jahr sei angesichts der Turbulenzen an den Märkten derzeit keine Prognose möglich, sagte Pepsi-Co-Chefin Indra Nooyi.

Der Nettogewinn sank auf 1,58 Milliarden Dollar. Zwar seien die Kosten für Energie und Rohstoffe gesunken. Das konnte allerdings nicht die Konsumzurückhaltung auf dem US-Markt ausgleichen. Außerdem hat sich auch das Wachstum im Rest der Welt verlangsamt.

Der Überschuss fiel im dritten Geschäftsquartal vor allem wegen eines schwachen US-Getränkegeschäfts überraschend um fast zehn Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar. Der Umsatz legte dagegen um knapp elf Prozent auf 11,2 Mrd. Dollar zu. Der Gewinn werde im laufenden Jahr wegen der Wirtschaftskrise schwächer ausfallen als geplant.

Weltweit sollen bei dem Rivalen des Coca-Cola-Konzerns 3300 der rund 185 000 Stellen wegfallen. Bis zu sechs Werke werden geschlossen. Im vierten Quartal würden dadurch bis zu 600 Millionen Dollar an Einmalbelastungen anfallen. Im Gegenzug will Pepsi-Co in den nächsten drei Jahren vor Steuern mehr als 1,2 Mrd. Dollar einsparen.

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