US-Lebensmittelkonzern
Kraft kürzt nach Gewinneinbruch Prognose

Kraft hat keine Power mehr: Der weltweit zweitgrößte Lebensmittelriese hat nach einem herben Gewinneinbruch im Schlussquartal 2008 seine Prognosen für das laufende Jahr gekürzt.

HB NORTHFIELD. Der Überschuss von Kraft Foods stürzte im vierten Quartal um fast drei Viertel auf 163 Mio. Dollar ab. Der Umsatz stieg dagegen um gut sechs Prozent auf 10,8 Mrd. Dollar (8,4 Mrd Euro), wie Kraft in Northfield (Illinois) mitteilte.

Neben einem zuletzt schwachen Nordamerika-Geschäft musste Kraft Foods auch den weltweiten Preiskämpfen Tribut zollen. Das Ergebnis belasteten zudem Wertberichtigungen. Die Zahlen fielen schlechter aus als von Experten erwartet.

Auch 2009 werde Kraft einigen Gegenwind verspüren, etwa durch negative Währungseffekte und Kosten für die Pensionskasse der Mitarbeiter, sagte Konzernchefin Irene Rosenfeld. Der Gewinn je Aktie werde deshalb lediglich noch bei 1,88 Dollar erwartet und nicht mehr bei mindestens 2,00 Dollar.

Im Gesamtjahr 2008 stieg der Gewinn unter dem Strich um zwölf Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar. Der Umsatz kletterte um fast 17 Prozent 42,2 Mrd. Dollar.

Zur breiten Produktpalette des mehr als 100 Jahre alten Konzerns zählen Käsemarken wie "Kraft" und "Philadelphia", "Jacobs"-Kaffee und "Milka"-Schokolade. Weltweiter Marktführer der Branche ist der Schweizer Nestlé-Konzern.

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