US-Markt
Bayer übernimmt Saatgut-Hersteller Stoneville

Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer will den US-Baumwollsaatgut-Hersteller Stoneville für rund 230 Millionen Euro vom US-Agrochemiekonzern Monsanto übernehmen.

HB FRANKFURT. Durch den Zukauf solle das schnell wachsende US-Geschäft mit Baumwollsaatgut der Pflanzenschutztochter CropScience gestärkt werden, teilte Bayer am Donnerstag in Leverkusen mit. Die USA sind der weltgrößte Baumwollproduzent. Das Geschäft, das Bayer übernehmen will, habe im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatz von umgerechnet etwa 36 Mill. Euro erzielt.

Stoneville sei der drittgrößte Anbieter von Baumwollsaatgut in den USA. Bayer CropScience sei derzeit in dem Geschäft die Nummer zwei in Nordamerika. Mit rund 6,2 Millionen Hektar Baumwoll-Anbaufläche hatte der US-Markt im vergangenen Jahr ein Umsatzvolumen von umgerechnet 430 Millionen Euro.

Die Stoneville-Sparte NextGen, ein regionales Baumwollsaatgut-Geschäft in Texas, sei nicht Bestandteil der Übernahme, teilte Bayer mit. In den vergangenen zwei Jahren hatte Bayer bereits in den USA mehrere Übernahmen im Baumwollsaatgut-Geschäft unter Dach und Fach gebracht. Ende 2006 kauften die Leverkusener das Baumwollgeschäft von Reliance Genetics LLC im texanischen Harlingen.

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