Nissan-CEO Carlos Ghosn erwartet deutlich sinkende Gewinne. Ebenso geht es dem Konkurrenten Toyota. Foto: Reuters
In dem Ende März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr erreichte Nissan
seine eigenen Ziele nur teilweise. Während Umsatz und Überschuss etwas stärker als geplant zulegten, wurde beim operativen Gewinn das eigene Ziel knapp verfehlt. Der operative Gewinn legte um 1,8 Prozent auf 791 Mrd. Yen (4,9 Mrd Euro) zu. Im Februar hatte das Unternehmen allerdings noch 800 Mrd. Yen in Aussicht gestellt.
Der Überschuss kletterte dagegen um 4,7 Prozent auf 482 Mrd. Yen und lag damit über den angepeilten 480 Mrd. Yen. Auch beim Umsatz erreichte Nissan
mit einem Plus um 3,4 Prozent auf 10,82 Billionen Yen das selbst gesteckte Ziel von 10,3 Billionen Yen. Dabei habe die starke Nachfrage im Ausland das schwache Geschäft auf dem japanischen Heimatmarkt mehr als ausgeglichen. Allerdings brach der Umsatz im vierten Quartal um 17 Prozent ein.
In den USA hatte das Unternehmen, das mit dem Renault-Konzern verflochten ist, seine Verkäufe im gesamten Geschäftsjahr um 2,3 Prozent erhöht und in Europa sogar um 18 Prozent zugelegt. In Japan brach der Absatz dagegen um 2,5 Prozent ein. Weltweit verkaufte Nissan
mit 3,77 Mill. Fahrzeugen 8,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende für das abgelaufenen Jahr will Nissan
nun von 34 auf 40 Yen pro Aktie anheben. Im laufenden Jahr soll sie dann trotz des erwarteten Gewinnrückgangs auf 42 Yen steigen.
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