US-Markt
VW setzt sein Wachstum in den USA fort

Für die deutschen Autobauer auf dem US-Markt war der Mai ein durchwachsener Monat. Während Volkswagen und BMW ihre Absätze steigerten, sah es für Daimler-Chrysler und Porsche nicht so gut aus.

HB FRANKFURT. Sie verkauften in dem hart umkämpften Markt weniger Autos als im Mai 2005. Auch die am Donnerstagabend bekannt gegebenen Absatzzahlen der US-Hersteller und der japanischen Autobauer waren uneinheitlich.

Eindeutiger Gewinner des Wonnemonats war der Wolfsburger Autobauer Volkswagen. Mit einem Verkaufsplus von 35,6 Prozent auf 22 100 Fahrzeugen setzte VW sein Wachstum in den USA fort. Besonders der Passat fand deutlich mehr Käufer und legte um 86 Prozent zu. In den ersten fünf Monaten stieg der Absatz von Volkswagen of America um mehr als 23 Prozent. Auch die VW-Tochter Audi konnte mehr Autos auf dem Markt bringen: die 7 120 verkauften Fahrzeuge machen eine Steigerung von mehr als zehn Prozent aus. Dabei stach Absatzplus von 34 Prozent des Audi A4 hervor.

Auch der Bayerische Hersteller BMW konnte im vergangenen Monat, der einen Verkaufstag mehr hatte als der Mai 2005, zulegen. Der Konzern setzte 28 360 Fahrzeuge und damit 5,3 Prozent mehr ab als im Vorjahresmonat. Die Autos der Kernmarke BMW konnten dabei einen Verkaufszuwachs von sieben Prozent verzeichnen, während der Absatz des Mini um mehr als fünf Prozent zurückging.

Der deutsch-amerikanische Autobauer Daimler-Chrysler verzeichnete ein Absatzminus von acht Prozent, wobei vor allem der Verkauf von in den USA hergestellten Fahrzeugen zurückging. Von der Marke Chrysler wurden im Mai mit 191 261 Einheiten 11 Prozent weniger Autos verkauft. Hingegen steigerte der Konzern die Verkäufe der Marke Mercedes-Benz um 21 Prozent auf 21 621 Autos. Noch mehr verlor der weltgrößte Autobauer General Motors (GM) an Boden, dessen Absatz um 16 Prozent zurückging. Der andere große US-Hersteller Ford verzeichnete insgesamt ein Minus von 1,9 Prozent.

Ebenso nur ein leichtes Minus verzeichnete der Sportwagenhersteller Porsche und verkaufte im Mai 3 541 Fahrzeuge, 0,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Nur der sportliche Geländewagen Cayenne habe mit einem Verkaufsrückgang um 20 Prozent weniger Kunden gefunden als im Jahr davor. Die anderen Baureihen hätten alle zugelegt. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2006 steigerte Porsche den Verkauf jedoch um 14,9 Prozent auf 16 652 Autos.

Auch bei den japanischen Herstellern war die Gunst der Kunden ungleich verteilt. Während Toyota um mehr als zwölf Prozent zulegen konnte, Honda um über elf Prozent und Mitsubishi um knapp vier Prozent, ging der Absatz von Nissan um elf Prozent zurück.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%