US-Mischkonzern
Honeywell rechnet mit Flaute in Europa

Im Jahr 2011 war der US-Mischkonzern Honeywell noch kräftig gewachsen - doch 2012 wird es wohl nicht so weiter gehen. Konzernchef Cote glaubt, dass vor allem der europäische Markt schwächeln wird.
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Morris TownshipNach einem starken Wachstum im vergangenen Jahr stellt sich der US-Mischkonzern Honeywell International auf unruhigere Zeiten ein. „Wir erwarten, dass das wirtschaftliche Umfeld 2012 herausfordernder wird“, erklärte Konzernchef Dave Cote am Freitag und begründete dies mit der Schwäche in Europa. Darunter litten vor allem jene Geschäfte, die kurzfristig getätigt würden. Dagegen erwartet Cote angesichts eines vollen Auftragsbuchs bei den langfristigen Geschäften wie der Cockpit-Elektronik keine Probleme.

Im ersten Halbjahr werde sich das Wachstum abschwächen, konkretisierte der Firmenchef. Honeywell sei jedoch vorbereitet. Für das Gesamtjahr machte er Hoffnung auf starke Verkäufe. Das breit aufgestellte Unternehmen produziert auch Klimaanlage, Chemikalien oder Turbolader für Autos. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr unter anderem wegen der Nachfrage der Flugzeugbauer seinen Umsatz um 13 Prozent auf 36,5 Milliarden Dollar (27,8 Mrd Euro) gesteigert.

Der Gewinn verbesserte sich um 2 Prozent auf unterm Strich 2,1 Milliarden Dollar. „Honeywell hatte ein klasse Jahr 2011“, resümierte Cote. Im Schlussquartal führten Pensionskosten allerdings zu einem Verlust.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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