US-Mischkonzern: United Technologies kommt glimpflich davon

US-Mischkonzern
United Technologies kommt glimpflich davon

Der US-Mischkonzern United Technologies ist in der Wirtschaftskrise bislang glimpflich davongekommen. Der Umsatz im Schlussquartal sank zwar leicht, den Gewinn konnte der Konzern aber angesichts von Kosteinsparungen steigern.

HB HARTFORD. Trotz sich verschlechternder Endmärkte und Gegenwind durch die Kursentwicklung des Dollars habe United Technologies ein solides Jahr hinter sich gebracht, bilanzierte Konzernchef Louis Chenevert am Mittwoch am Sitz in Hartford. Die Gewinnprognose für das laufende Jahr hielt er aufrecht.

Von Oktober bis Dezember erlöste United Technologies 14,5 Milliarden Dollar und lag damit nur knapp unter dem Vorjahreswert von 14,7 Milliarden Dollar. Der Überschuss stieg von 1,06 auf 1,14 Milliarden Dollar, je Aktie legte der Gewinn von 1,08 auf 1,23 Dollar zu.

Während der Aufzug- und Rolltreppen-Hersteller Otis sowie die Kühl-und Kältetechnik schwach abschnitten, konnten die Sicherheits- und Luftfahrt-Sparte zulegen. Heraus stach die Hubschrauber-Tochter Sikorsky, die um ein Viertel wuchs.

Die Ziele fürs Gesamtjahr erfüllte United Technologies: Der Umsatz stieg von 54,8 auf 58,7 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie von 4,27 auf 4,90 Dollar. Im laufenden Jahr rechnet Chenevert nun mit 4,65 bis 5,15 Dollar. Die Steigerung dürfte aber vor allem durch den Aktienrückkauf und die Verringerung der Aktienzahl zustande kommen.

„Operativ erwartet Chenevert Gegenwind: „Im Auftragseingang sehen wir die schwierigen wirtschaftlichenRahmenbedingungen und gehen von Herausforderungen im ersten Halbjahr aus.“ Der Konzern will deshalb weiter sparen.“

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