US-Ölkonzern
Exxon fördert 2012 weniger Öl und Gas

Für das laufende Jahr erwartet Exxon einen Rückgang seiner Öl- und Gasproduktion. Um rund drei Prozent soll die Produktion sinken. In den nächsten Jahren stehen für den Konzern milliardenschwere Investitionen an.
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New YorkTrotz höherer Investitionen in neue Bohrfelder muss sich der US-Ölkonzern Exxon Mobil in diesem Jahr wohl mit einem geringeren Fördervolumen begnügen. Die Produktion von Öl und Erdgas werde 2012 um drei Prozent sinken, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Dennoch stellte die Esso-Mutter in Aussicht, die Förderung bis 2016 im Schnitt um jährlich ein bis zwei Prozent zu steigern. Der größte nichtstaatliche Öl- und Gasproduzent der Welt förderte 2011 mit 4,5 Millionen Barrel Rohöleinheiten pro Tag ein Prozent mehr - musste dafür aber mit Investitionen von fast 37 Milliarden Dollar tief in die Tasche greifen.

Energiekonzerne wie auch die Exxon-Rivalen Shell oder BP haben seit Jahren damit zu kämpfen, dass sie nur zu immer höheren Kosten neue - und schwer erreichbare - Öl- und Gasfelder erschließen können. „Die Industrie durchläuft eine Phase hoher Investitionen“, betonte Exxon-Chef Rex Tillerson gegenüber Analysten. Tatsächlich schrauben die Unternehmen ihre Ausgaben in Rekordhöhen, um neue Bohrungen voranzutreiben. Exxon will in den kommenden fünf Jahren insgesamt 185 Milliarden Dollar in Projekte in Kanada, Westafrika und Kasachstan stecken.

Exxon-Aktien notierten in New York gegen den Marktrend mehr als ein Prozent im Minus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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