US-Pharmahersteller
Schwere Zeiten für Merck & Co

Der US-Pharmariese Merck & Co leidet unter Umsatzverlust. Der eigentliche Kassenschlager des Medikamentenherstellers verkauft sich immer schlechter. Nun fürchten Aktionäre um die Wachstumsaussichten des Konzerns.
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New YorkSchrumpfende Geschäfte mit dem Top-Medikament gegen Diabetes haben dem US-Pharmakonzern Merck & Co im abgelaufenen Quartal zu schaffen gemacht. Zwar übertraf der Arzneimittel-Hersteller mit dem Gewinn für die Monate Juli bis September die Schätzungen der Analysten. Doch geringere Umsätze mit dem Kassenschlager Januvia nährten bei Investoren Sorgen um die künftigen Wachstumsaussichten des Unternehmens. Aktien von Merck & Co büßten im vorbörslichen US-Handel mehr als zwei Prozent ein.

Das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat New Jersey verdiente im abgelaufenen Quartal 1,12 Milliarden Dollar - ein Minus von 35 Prozent. Der Umsatz summierte sich auf elf Milliarden Dollar, das sind vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Konzern bekam unter anderem den zuletzt erstarkten Dollar zu spüren. Dies zeigte sich beispielsweise in rückläufigen Erlösen in den Schwellenländern, die immerhin rund ein Fünftel zum gesamten Pharmaumsatz beisteuerten. Die weltweiten Umsätze mit Januvia sanken um fünf Prozent auf 927 Millionen Dollar.

Für das Gesamtjahr erwartet Merck & Co nun einen Gewinn je Aktie von 3,48 bis 3,52 Dollar. Noch Anfang dieses Monats hatte das Management 3,45 bis 3,55 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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