US-Pharmakonzern: Bristol-Myers rechnet mit Einbußen

US-Pharmakonzern
Bristol-Myers rechnet mit Einbußen

Wegen der Konkurrenz durch billigere Nachahmer-Medikamente rechnet der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb im laufenden Jahr mit 13 bis 20 Prozent weniger Gewinn.

HB NEW YORK. Im Gesamtjahr 2006 werde der Gewinn je Aktie vor Sonderposten voraussichtlich in der Spanne von 1,15 Dollar bis 1,25 Dollar liegen, teilte das in New York ansässige Unternehmen am Mittwoch mit. Insbesondere mit dem Cholesterinsenker Pravachol werde wohl wegen erster auf dem Markt erhältlicher Generika weniger verdient. Von Reuters befragte Analysten rechneten zuletzt im Schnitt mit 1,24 Dollar Gewinn je Aktie.

Im abgelaufenen vierten Quartal erzielte Bristol-Myers Squibb dank niedrigerer Steueraufwendungen einen höheren Gewinn als vor einem Jahr. Dadurch konnte die Firma die um gut ein Prozent auf rund fünf Mrd. Dollar zurückgegangenen Erlöse auffangen. Im Berichtszeitraum verdiente der Konzern den Angaben nach 499 Mill. Dollar oder 26 Cent je Aktie. Vor einem Jahr hatte Bristol-Myers Squibb wegen hoher Steuerbelastungen auf im Ausland erzielte Gewinne und deren Rückführung in die USA lediglich 139 Mill. Dollar oder sieben Cent je Anteilschein verdient.

Ohne Sonderposten erzielte der Konzern im vergangenen Quartal einen Gewinn von 31 Cent je Aktie. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt mit 28 Cent gerechnet.

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