US-Pharmakonzern
Bristol-Myers steigert Erlöse und Gewinn

Der starke Absatz der Krebs- und Darmmedikamente lässt den Gewinn bei Bristol-Myers Squibb um zwei Prozent steigen. Der Pharmakonzern übertrifft damit die Erwartungen.
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New YorkDer US-Pharmakonzern Bristol-Meyers Squibb hat dank eines überraschend starken Absatzes seiner Krebs- und Diabetes-Medikamente seinen Gewinn gesteigert. Der Überschuss legte im dritten Quartal um zwei Prozent auf 969 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen mitteilte. Die Erlöse stiegen um elf Prozent auf 5,35 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Branchenexperten. Die Aktie legte vorbörslich um 1,4 Prozent zu.

Bisher ist das Blutverdünnungsmittel Plavix mit zuletzt Umsätzen von 1,79 Milliarden Dollar das mit Abstand wichtigste Medikament von Bristol-Meyers. Die Arznei wird in Kooperation mit dem französischen Sanofi-Konzern hergestellt, ab Mai erhält Plavix allerdings in den USA Konkurrenz. Deswegen sucht Bristol-Meyers nach Ersatz. Hoffnungen setzt das Unternehmen vor allem auf das jüngst eingeführte Medikament Yervoy zur Behandlung von Hautkrebs. Bristol-Meyers hob leicht die untere Spanne seiner Jahresziele an und rechnet nun für 2011 mit einem Gewinn je Aktie zwischen 2,25 und 2,30 Dollar.

Auch Bayer zeigte sich von der Flaute in der Pharmabranche unbeeindruckt. Trotz Preisdruck im Gesundheitssystem und abflauender Kunststoff-Geschäfte baute der deutsche Konzern seinen Gewinn von Juli bis Ende September deutlich aus und übertraf damit die Markterwartungen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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