US-Pharmakonzern: Eli Lilly schockt Aktionäre mit Gewinnrückgang

US-Pharmakonzern
Eli Lilly schockt Aktionäre mit Gewinnrückgang

Der US-Pharmakonzern rechnet für das laufende Jahr mit einem herben Gewinnrückgang. Grund ist ein Patent-Aus für das umsatzstärkste Medikament des Konzerns. Seit Oktober muss sich Zyprexa mit Generikaherstellern messen.
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New YorkDas Patent-Aus für sein Top-Medikament macht dem amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly schwer zu schaffen. Das in Indianapolis ansässige Unternehmen stellte am Donnerstag für das laufende Jahr einen herben Gewinnrückgang in Aussicht. Dabei soll das Minus sogar stärker ausfallen als von Analysten zuletzt ohnehin erwartet wurde. Bei Anlegern wurde die Nachricht entsprechend negativ aufgenommen: Die Eli-Lilly-Aktie büßte vorbörslich zeitweise mehr als vier Prozent ein.

Lilly-Chef John Lechleiter rechnet für das Jahr 2012 mit einem Gewinn je Aktie von 3,10 bis 3,20 Dollar. Analysten hatten dagegen zuletzt 3,61 Dollar je Aktie erwartet. Seit Oktober steht das bislang umsatzstärkste Konzern-Medikament Zyprexa zur Behandlung der Schizophrenie in den USA im Wettbewerb mit billigeren Kopien der Generikahersteller, da der Patentschutz ablief. Mit dem Präparat erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt Jahresumsätze von rund 4,5 Milliarden Dollar. Lilly teilte zudem mit, das Gewinnziel je Aktie für 2011 von 4,30 bis 4,35 Dollar ohne Sonderposten werde erreicht oder sogar übertroffen.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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