US-Pharmakonzern
Eli Lilly übertrifft die Erwartungen im Quartal

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat seinen Gewinn im dritten Quartal prozentual zweistellig gesteigert und damit die Marktprognosen leicht übertroffen.

dpa-afx WASHINGTON. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Washington an, das Werk in Hamburg zu schließen und deshalb das bisherige Ergebnisziel für das Gesamtjahr nicht erreichen zu können.

Den Angaben zufolge kletterte das Ergebnis je Aktie im dritten Quartal um zehn Prozent auf 0,80 Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 0,79 Dollar gerechnet. In absoluten Zahlen betrug der Quartalsüberschuss 873,6 Mill. Dollar, verglichen mit 794,4 Mill. Dollar im Vorjahr. Beim Umsatz, der um sieben Prozent auf 3,86 Mrd. Dollar zulegte, blieb Eli Lilly knapp unter der Konsensschätzung des Marktes von 3,88 Mrd. Dollar.

Wie es weiter hieß, schließt Eli Lilly seinen Hamburger Standort für Forschung und Entwicklung. Dies werde im vierten Quartal zu Restrukturierungskosten vor Steuern zwischen 40 und 50 Mill. Dollar führen. Daraus ergebe sich eine Nachsteuerbelastung von 2-3 Cent je Aktie. Entsprechend werde die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2006 von 3,10-3,20 Dollar je Aktie auf 3,07-3,18 Dollar gesenkt. An der Schätzung, ein Umsatzwachstum am unteren Ende des Zielkorridors von sieben bis neun Prozent zu erzielen, werde festgehalten, teilte Eli Lilly weiter mit.

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