US-Pharmakonzern
Gewinneinbruch bei Merck

Wegen des Streits um das vom Markt genommene Schmerzmittel Vioxx musste der US-Pharmakonzern Merck Rücklagen von fast einer Milliarde Euro bilden. Das und ein rückläufiges Geschäft verhagelten dem Unternehmen im dritten Quartal ordentlich die Bilanz.
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HB NEW YORK. Rücklagen von fast einer Mrd. Dollar wegen des Streits um das vom Markt genommene Schmerzmittel Vioxx belasten die Bilanz des US-Pharmariesen Merck & Co. Zudem nahm das Unternehmen im dritten Quartal weniger ein als erwartet. Der Konzern wies am Freitag für das abgelaufene Vierteljahr einen Gewinneinbruch von knapp 90 Prozent auf 372 Mio. Dollar aus.

Auch die vor einem Jahr abgeschlossene 41 Mrd. Dollar schwere Übernahme des Rivalen Schering-Plough zog noch immer Abschreibungen nach sich.Abgesehen von den vielen Sonderposten verdiente der Konzern pro Aktie 85 Cent und damit etwas mehr als Branchenexperten erwartet hatten.

Dank der Schering-Plough-Übernahme verdoppelte sich der Umsatz des Gesamtkonzerns nahezu auf 11,12 Mrd. Dollar. Der Anstieg blieb dennoch knapp hinter den Analystenprognosen zurück.

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