US-Pharmakonzern Merck hält sich wegen Patentabläufen zurück

Unter anderem ablaufende Patente lassen den Pharmakonzern bei seinen Umsatzprognosen für 2012 vorsichtig bleiben. Denn unter den Medikamenten ist auch der Bestseller des US-Unternehmens.
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Labor des Pharma- und Chemieunternehmens Merck. Quelle: dpa

Labor des Pharma- und Chemieunternehmens Merck.

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New YorkDer US-Pharmakonzern Merck hat im vierten Quartal Seinen Umsatz um zwei Prozent gesteigert. Die Erlöse erreichten 12,29 Milliarden Dollar und blieben damit unter den Expertenprognosen von 12,53 Milliarden Dollar. Nicht zuletzt wegen des Ablaufs von Patenten ist Merck nun vorsichtig fürs neue Geschäftsjahr und erwartet keine Steigerung des Umsatzes 2012. Beim Bestseller, dem Asthmamedikament Singulair droht spätestens ab August ein Umsatzeinbruch.

Im Schlussquartal machte Merck einen Netto-Gewinn von 1,51 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 531 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Ohne Sonderposten verdiente der Bayer-Konkurrent 97 Cent je Aktie. Erwartet worden waren 95 Cent.

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