US-Pharmakonzern Merck
Indien im Visier

Mit Nachahmer-Medikamenten für Schwellenländer möchte Merck seine Position in dem Boom-Land stärken. Merck ist in guter Gesellschaft: Fast alle großen Pharmakonzerne zieht es nach Indien.
  • 0
Mumbai

Der US-Pharmariese Merck will sein Geschäft im Boommarkt Indien stärken. Gemeinsam mit dem einheimischen Unternehmen Sun Pharmaceutical Industries werde Merck & Co künftig Nachahmer-Medikamente für Schwellenländer entwickeln und herstellen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Finanzielle Details der Kooperation nannten sie nicht. "Mit dem Gemeinschaftsunternehmen bauen wir unsere Führungsposition in einigen der weltweit am schnellsten wachsenden Regionen aus", sagte der bei Merck für das Geschäft in den Schwellenländern zuständige Manager, Kevin Ali.

Angesichts nur geringer Wachstumsmöglichkeiten in Europa und den USA rückt Indien immer stärker in den Blick der Pharmabranche. Diese setzt vor allem auf die wachsende Mittelschicht auf dem Subkontinent. Im Januar kündigte Bayer die Gründung eines Joint Ventures an, mit dem der größte deutsche Pharmakonzern seine Produkte in Indien vertreiben will. Auch den deutschen Biotech-Primus Qiagen zieht es dorthin, wie schon zuvor den schwedisch-britischen Pharmakonzern AstraZeneca und dessen britischen Rivalen GlaxoSmithKline.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Pharmakonzern Merck: Indien im Visier"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%