US-Pharmakonzern
Wyeth-Gewinn ist gesunken

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres hat der US-Pharmakonzern Wyeth weniger verdient als von Analysten erwartet. Grund dafür ist unter anderem der gesunkene Umsatz mit dem Antidepressivum Effexor.

HB NEW YORK. Der Gewinn habe im Schlussquartal bei 731,7 Mill. Dollar nach einem Verlust von 1,76 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im Vorjahr hatten noch Kosten in Höhe von 4,5 Mrd. Dollar im Zusammenhang mit vom Markt genommenen Diätmitteln das Ergebnis belastet. Den Gewinn je Aktie bezifferte Wyeth mit 54 Cent nach einem Minus von 1,32 Dollar. Vor Sonderposten erzielte Wyeth einen Gewinn je Aktie von 59 Cent, befragte Analysten hatten allerdings 61 Cent je Aktie erwartet. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um fast 36 Prozent auf 876 Mill. Dollar, da Wyeth die Marktzulassung für eine Reihe neuer Medikamente vorbereitet.

Den Umsatz steigerte der US-Partner der Bad Homburger Altana AG im Schlussquartal um zwei Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar. Wyeth vertreibt für Altana deren Top-Medikament Pantoprazol unter dem Namen Protonix in den USA. Die Umsätze mit Protonix stiegen um ein Prozent auf 417 Mill. Dollar. Dagegen gingen die Erlöse mit Effexor, dem wichtigsten Produkt von Wyeth, im vergangenen Vierteljahr um ein Prozent auf 841 Mill. Dollar zurück. Darin spiegeln sich Befürchtungen in den USA wider, dass Antidepressiva das Risiko für Selbstmordabsichten bei Kindern erhöhen könnten.

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